klein. scharf. traditionell.
Das Zöppken - das Herzstück aus Omas Küche das viele heute neu entdecken.
Aber was ist ein Zöppken überhaupt?
Das Zöppken ist erster Linie ein traditionelles Küchenmesser aus Solingen. Man erkennt es an seiner kurzen Klinge, welche meist um die 8 bis 10 Zentimeter umfasst. Gedacht ist es für präzise Arbeiten direkt in der Hand. Früher wurde es als Alltagsmesser in jeder Küche genutzt. Heute ist es mehr als das: ein Kultobjekt für alle, die echtes Werkzeug lieben.
Woher kommt das Zöppken?
Geboren ist es im Bergischen Land, geschmiedet in Solingen, der Klingenstadt. Der Name kommt aus dem Dialekt und bedeutet so viel wie kleines Messer oder Stummelchen. Darüber hinaus gilt es als Namensgeber für den über die Grenzen des Bergischen Landes bekannten Zöppkesmarkt. Ein Messer fürs tägliche Schnippeln, Schälen und Putzen.
Die Unterschiede.
Die Zöppken unterscheiden sich insbesondere bei den Griffen, den Klingen und der Form. Bei den Griffen gibt es einen klassischen Holzgriff oder einen Kunststoffgriff, welcher im Vergleich etwas pflegeleichter und robuster ist. Außerdem unterscheidet man unter einer rostenden Klingen aus Kohlenstoffstahl, welche extrem scharf ist und zusätzlicher Pflege bedarf und der rostfreien Klinge aus Edelstahl. Letztere ist etwas gutmütiger und pflegeleichter und perfekt für den Alltag. Zuletzt gibt es noch die unterschiedlichen Formen: die gerade Klinge für Kontrolle und eine leicht krumme Klinge für ziehende Schnitte. Fest steht aber: Jedes Zöppken hat seinen eigenen Charakter.
Die Verwendung.
Das Zöppken kann vielseitig eingesetzt werden. Ob zum Gemüse putzen und schneiden wie beispielsweise von Zwiebeln, Knoblauch oder Pilzen, oder zum schälen von Obst wie Äpfel, Birnen und Zitrusfrüchten. Auch für Feinarbeiten mit Kräutern Strünken und für kleine Schnitte ist das Zöppken ideal. Nicht gedacht ist es für Knochen oder harte Kürbisse. Dafür ist es aber unschlagbar bei allem, was Gefühl braucht.
Noch Fragen? Wir beraten dich gerne bei der Suche nach deinem persönlichen Zöppken.
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